27. Jun 2009, von red.
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Texas-Style: 4200 Kubikmeter Dirt

Big, Bigger, TEXAS? Stimmt, ist allgegenwärtig und trifft 2009 auch auf den dritten Stopp der Red Bull X-Fighters World Tour in Fort Worth zu. Dane Herron, Baumeister der Red Bull X-Fighters Tracks, und seine Crew schufen in 11 Tagen die größte Spielwiese in der Geschichte der internationalen Freestyle-Motocross-Tour.



„Mein Masterplan lautet: Nutze den Platz, der dir zur Verfügung steht, voll aus! Ich versuche jeden Track so zu bauen, dass ich selber Lust bekomme, ihn zu fahren. Platz ist hier genug und entsprechend dem texanischen Lebensstil haben wir in Fort Worth jede Menge Dirt bewegt“, erklärt Herron und macht einen stolzen Eindruck.

15 Meter hoch und 40 Meter weit
850 Truck-Ladungen Dirt wurden in den vergangenen 11 Tagen in die Stockyards transportiert, abgeladen und mit schweren Baugeräten in Position gebracht. Ungefähr 4200 Kubikmeter Dirt wurden benötigt, um die Pläne in die Realität umzusetzen und den erwarteten 23.000 Fans ein texanisches Sportspektakel bieten zu können. Um dies zu verinnerlichen: Alleine der große Landehügel am Gelände verschlang mehr Dirt als der gesamte Kurs beim letzten Stopp in Calgary (CAN).

Zählt man sich durch den Track, sind 15 verschiedene Sprungvarianten zu erkennen. 7 Metallrampen, 5 Dirt-Absprünge und eine Quarterpipe katapultieren die Rider bis zu 15 Meter in die Höhe und erlauben Sprungdistanzen an die 40 Meter.

"Ich hatte höllische Angst"
Cameron Sinclair (AUS), der im Hauptbewerb am Samstag einen Double-Backflip versuchen will, konnte seine ersten Eindrücke kaum in Worte fassen: „Es war verrückt. Als ich das Gelände betrat wollte ich eigentlich sofort wieder zurück nach Australien. Ich hatte höllische Angst.“ Sein europäischer Widersacher Thomas Pages: “Hier in Texas ist alles ziemlich verrückt. Die haben eine riesige Ladung Dirt hergebracht. Es ist echt ziemlich beängstigend.”

Um sicher zu landen, wurden pro Landehügel die üblichen 400 Kubikmeter Dirt verwendet. Zwei Landehügel nehmen in Texas jedoch 900 Kubikmeter in Anspruch. Die große Hügel im Epizentrum des Tracks sprängt mit 2000 Kubikmeter alle Dimensionen.

Calgary-Sieger Robbie Maddison dazu: „Man kann in der Laufzeit gar nicht alles ausnützen. Der Kurs ist so selektiv, dass man sich die Linie wirklich zwei Mal überlegen muss. Solche Tracks trennen die Spreu vom Weizen.“

Red Bull X-Fighters Fort Worth

 

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