Tod am K2
Extrem-Skier Michele Fait ist das 79. Opfer des "wilden Berges". Bei seiner Bergung war auch die österreichische Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner dabei.
Der Schicksalsberg für zahlreiche Alpinisten
Für den Italiener und seinen Kollegen Frederik Ericsson aus Schweden sollte es ein Highlight in ihrer Karriere werden, aber der zweihöchste Berg der Welt zeigte sich von seiner erbarumgslosen Seite. Auf der Cesen Route rutschte Fait weg und stürzte 600 Meter den Eishang in den Tod. Vom Basislager aus wurde Gerlinde Kaltenbrunner Augenzeugin des Unglücks. Der Deutsche David Göttler und eine Gruppe von US- Bergsteigern brechen sofort zur Unglücksstelle auf, können den Italiener aber nur nocht Tod bergen
Kaltenbrunner entging vor knapp zwei Jahren ebenfalls am K2 nur knapp dem Tod, als sie und zwei Kameraden von einer Lawine überrascht wurden. Im Gespräch mit der Tagezeitung "Heute" sagt Kaltenbrunners Mann Ralf Dujmovits: "Gerlinde ist sehr geknickt. Sie möchte der Familie und den Freunden ihr tiefstes Beileid ausdrücken." Die Oberösterreicherin verständigte per Telefon auch die Hinterblieben vom Tod Faits. Von ihrer Mission, der Besteigung des K2 lässt sie sich dadurch aber nicht abbringen. Im dritten Anlauf soll ihr Traum endlich wahr werden.
Die Legende K2
Seinen Namen erhielt der Berg von dem britischen Vermessungsingenieur Thomas George Montgomerie, der 1856 die Gipfel im Karakorum aus größerer Entfernung kartierte und dabei der Reihe nach durchnummerierte (das K steht dabei für Karakorum). Dabei wurden die markanten Gipfel von Westen aus durchnummeriert. Die erste erfolgreiche Besteigung fand am 31. Juli 1954 durch Achille Compagnoni und Lino Lacedelli statt, die Teil einer großen italienischen Expedition waren.
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