Big-Jump-Queen Cheryl Maas
massivemoves.com traf die gar nicht so schüchterne Holländerin beim Electric "Rock the Shop" Event vorm Blue Tomato Store in Schladming. Im Interview spricht Cheryl über Olympia, Snowboarder in TV-Shows und das Problem eines gebrochenen Daumens beim Motorrad fahren. 

Cheryl Maas trickste sich beim Horsefeathers Pleasure Jam 09 auf den zweiten Platz.
massivemoves.com: Bist du zufrieden mit deinem zweiten Platz beim Pleasure Jam?
Cheryl Maas: „Ja, ich denke mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber ich selbst habe mich im Finale nicht gut gefunden, also bin ich über meine fahrerische Leistung nicht so glücklich. Ich wünschte, es wäre besser gegangen.“
War es dein erster Contest diese Saison?
„Ja, es war der erste.“
Wie hat dir das Setup gefallen?
„Ich finde der Park war wirklich gut. Bei den Kickern hatte man zwei Optionen, einen kleinen und einen großen, das hat mir gefallen. Ich mochte auch die drei Kicker hintereinander und die kleinen Jibs am Ende und am Anfang. Es war ziemlich fein.“
Trainierst du für die Olympischen Spiele?
„Nein, ich nehme nicht an Olympia teil. Ich bin in letzter Zeit überhaupt nicht mehr Pipe gefahren und habe mich mehr auf den Slopestyle konzentriert.“
Wo trainierst du die Saison über?
„Während der Saison komme ich eigentlich nicht viel zum Trainieren, weil zu viele Contests hintereinander sind und ich fast jede Woche wo anders hin fliege. Jetzt, am Beginn der Saison, trainiere ich viel in Hintertux.“
Fährst du ab und zu noch in einer Skihalle?
„Nein, gar nicht mehr (lacht)“
Hast du das Gefühl, dass der Wettbewerb in einem Olympischen Jahr härter ist?
„Es wirkt sich nicht wirklich auf den Slopestyle aus, aber in der Pipe haben ein paar Mädels wirklich hart trainiert und ich denke, wir werden in den Contests kurz vor den Olympischen Spielen viele gute Tricks sehen.”
Arbeitest du momentan an neuen Tricks?
„Ja, ich arbeite eigentlich immer an neuen Tricks und versuche, mich zu verbessern – entweder meinen Stil oder ich lerne neue Tricks. Im Moment konzentriere ich mich aufs switch Fahren und versuche verschiedene Switch Tricks.“
Wie pushst du dich beim Training oder inm Wettkampf?
„Meistens fahre ich einfach mit Freunden und wenn sie etwas besser können denke ich immer ‚Ah, das will ich auch versuchen’. Ich schaue wirklich, wie andere Leute Tricks machen und versuche es dann selbst. Ich habe gerade eine neue Team-Kollegin bekommen, Sarka (Pancochova), und es macht Spaß mit ihr zu fahren. Sie ist so motiviert und jung und hat jede Menge Energie – ich genieße es wirklich mit ihr snowboarden zu gehen.“
Wenn du einen eigenen Contest hättest, wie würde der ausschauen?
„Wenn ich einen eigenen Contest hätte, wäre das ein Big Jump. Ich denke, ich würde die Top Pro Mädels einladen und dann so etwas Ähnliches machen, wie Matthieu Crepel bei seinem Contest: Jeder schreibt Tricks auf in Stück Papier, dann werden alle Zetteln in einen Hut geworfen und immer einer gezogen – den Trick müssen dann alle versuchen. So sieht man, wer wirklich viele verschiedene Tricks stylisch beherrscht und sich weiterentwickelt.“
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Pleasure Jam 09
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