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20. Nov 2008, bm
 
Gustavo Cherro
Der Japaner Yokota beim Stylen in Sao Paulo.  

Mit seinem einzigartigen Style kürt sich der Franzose Arnaud Garnier in Sao Paulo zum Weltmeister im Freestyle-Soccer. Mit einem Mix aus technischen Balltricks und Breakdance-Moves überzeugt Garnier die hochkarätige Jury...

Teilnehmer aus 44 Nationen kämpfen im Fußball-Mekka Brasilien in Mann gegen Mann Duellen um den WM-Titel. Sie sind die besten Street-Styler aus 138 weltweiten Qualifikationsrunden und werden im Finale in Brasilien von den Superstars Edgar Davids (NED), Bebeto (BRA) und Futsal-Weltmeister Falcao (BRA) bewertet: Die Kriterien dafür sind Ballkontrolle, Technik und Style in Kombination mit der Musik.

Im Finale gegen den Japaner Yokota bringt Garnier Zuschauer und Judges mit einem Überraschungstrick zum Auszucken: Er steckt sich einen Kugelschreiber zwischen die Zähne und balanciert den rotierenden Ball für mehrere Sekunden auf der Kulispitze. Damit gehört ihm endgütlig der Sieg.

Österreicher vorne mit dabei
Faruk Onmaz vertritt Österreich beim Red Bull Street Style-Finale in Sao Paulo, und das mit Erfolg: Der Wiener schafft es unter die besten 16 der Welt. Im Interview nach der Finalshow spricht er über die Erfahrung, sich mit den Besten der Besten zu messen – und wie er Nachahmer inspirieren möchte:

Bis vor kurzem hast du alleine im Hinterhof trainiert, seit Red Bull Street Style hast du die quasi amtliche Bestätigung, einer der 16 besten Freestyler der Welt zu sein. Hättest du damit gerechnet?
Faruk Onmaz: "Vor der Abfahrt nach Sao Paulo war mein großes Ziel, in die Endausscheidung der besten 16 zu kommen. Als ich gesehen habe, wie gut alle drauf waren, bin ich ein bisschen unsicher geworden. Aber als ich es dann wirklich bis in die Finalshow geschafft habe, habe ich wieder von mehr geträumt und war entsprechend enttäuscht, als es nicht geklappt hat."

Im Achtelfinale bist du am Ungarn Roland Karaszi gescheitert. Was konnte der besser als du?
"Er war weniger nervös als ich. Ich habe viele unnötige Fehler gemacht."

Auf Seite zwei geht's weiter...

 

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