02. Nov 2008, red.

Es ist fix - Hannes Arch ist Air-Race-Champ

Nach Niki Lauda hat Österreich endlich wieder einen Weltmeister im Motorsport: Mit Tagesbestzeit holt der WM-Triumphator den dritten Rang beim Red Bull Air Race Saisonfinale.
Hannes Arch feiert am Sonntag in Perth (AUS) beim letzten Rennen der Red Bull Air Race World Championship 2008 mit einem dritten Rang seinen souveränen Weltmeistertitel. Am Renntag muss sich Arch nach einem Pylon-Hit im Halbfinale gegen Paul Bonhomme (GBR) geschlagen geben. Mit der schnellsten Zeit des Tages und einer beeindruckenden WM-Feier stellt der Steirer aber erneut alle Konkurrenten in den Schatten.
„Weltmeister, zwei Saisonsiege, fünf weitere Podestplätze und im letzten Rennen auch noch die schnellste Zeit. Was will man mehr?“, überstrahlt Arch nicht nur bei der Pressekonferenz Perth-Sieger und Vizeweltmeister Bonhomme.
Pylon-Hit verhindert weiteren Sieg
Nur ein Pylon-Hit im Halbfinale gegen den Briten verhindert einen Rennsieg in Perth: „Das kann passieren. Der Wind war enorm stark und ich habe ein Mal zu spät reagiert. Ansonsten wäre ich wohl unschlagbar gewesen“, kann Arch, nachdem er sich im Rennen um den dritten Rang in 1:16:63 die schnellste Zeit des Tages holte, lachen.
„Wenn man vor zehntausenden Menschen aufs oberste WM-Podest gerufen wird und die österreichische Hymne hört, kommen einem die Gefühle einer ganzen Saison hoch. Da habe ich erstmals alles realisiert“, sagt Arch und fügt an: „Heute wird sicher ordentlich gefeiert. Am Freitag möchte ich wieder
in Österreich sein. Dann beginnen wir sofort weiter an der Edge 540 für 2009 zu arbeiten. Ich will den Titel verteidigen. Da darf man sich keine Pause leisten.“
Gemeinsam mit dutzenden österreichischen Fans feiern am Rennwochenende in Westaustralien über 200.000 Fans den Titel des heimischen
Spitzensportlers.
Der klare Sieger - sieben Punkte Vorsprung
Der neue Weltmeister gewinnt das Gesamtklassement der Red Bull Air Race World Championship 2008 mit sieben Punkten Vorsprung auf Bonhomme. Der dritte Rang geht an den US-Amerikaner Kirby Chambliss. Titelverteidiger Mike Mangold (USA) landet an der vierten Position.